Buchpräsentation auf der Karlsruher Bücherschau 2014: „Papas Seele hat Schnupfen“

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Karlsruher Bücherschau stellte die Buchautorin Claudia Gliemann am 24.11.2014 im Meidinger-Saal des Karlsruher Regierungspräsidenten ihr neues Buch „Papas Seele hat Schnupfen“ vor.

Cover Papas Seele hat Schnupfen

„Papa“, das ist der berühmte Hochseilartist Adam im Zirkus Miraconda. Er macht mit seiner Frau die schwierigsten Kunststücke. „ Aber irgendwann ist mein Papa dann traurig geworden, jeden Tag ein bisschen mehr.“ So berichtet das Mädchen Nele und die zahlreich erschienenen Gäste verfolgten gespannt, wie Nele die Krankheit ihres geliebten Papas erlebt. Zum Glück findet sie den „dummen August“, der ihr erklärt, dass auch die Seele krank werden kann.

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Kongress: »Depression ist schlimmer als der Tod!«

Veranstaltungsplakat mit dem Text: Depression ist schlimmer als der Tod.res

Ein Projekt der Bundes-Hospiz-Akademie und der Deutschen DepressionsLiga:

Das Grundanliegen des Kongresses ist es, neue Wege der Depressionsbehandlung mit den bewährten Hilfen der Hospizbewegung zu verbinden. Der Kongress will Verständnis für Situation und Erfordernisse Depressionserkrankter in die deutsche Hospizbewegung einbringen und den gesellschaftlich Verantwortlichen für Behandlung und Therapie im Depressonsbereich aufzeigen, wie die bewährten Leistungen des praktischen Begleitkonzeptes auch in der Begleitung von depressiv erkrankten Menschen eine der zentralen Genesungshilfen sein kann.

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Der tragische Suizid von Robert Enke jährt sich zum 5. Mal

 

Trauerkränze auf dem Fußballfeld mit Text: Wir trauern um Robert Enke.

 

Am 10. November 2009 warf sich der beliebte Sportler vor einen Zug und beendete damit sein Leben, das er aufgrund schwerer Depressionen nicht mehr ertragen konnte.

Wir von der DDL werden diesen Tag ebenso wenig vergessen wie diejenigen, die Robert Enke nahe standen und ihn verehrten. Die folgenden Tage über standen bei uns die Telefone nicht mehr still. Beispielsweise wollten schockierte Sportberichterstatter wissen, wie es möglich sei, dass ein aktiver und kämpferischer Mann wie Robert Enke sich in einem solchen seelischen Zustand befinden kann. Wir versuchten so gut es ging, das Unerklärliche zu erklären.

Hunderttausende Depressionskranke in Deutschland bewältigen irgendwie ihren Alltag, aber innerlich sind sie ausgebrannt und verzweifelt. Niemand merkt es. Auch deshalb, weil niemand es merken soll. Über diese Krankheit redet man nicht. Auch heute, fünf Jahre später, fällt dies immer noch schwer. Robert Enkes Tod hat gewiss aufgerüttelt und das öffentliche Interesse an der verborgenen Volkskrankheit scheint heute größer zu sein als vor fünf Jahren. Die Enttabuisierung macht gewisse Fortschritte, ist aber noch lange nicht ausreichend.

Viel unzufriedener sind wir mit dem Gesundheitssystem, welches es sich immer noch leistet, die therapeutische Versorgung so unzureichend zu gestalten, dass nach wie vor monatelange Wartezeiten auf Behandlungstermine und Therapieplätze in Kauf zu nehmen sind. Depressionen sind noch lange nicht eine Krankheit wie jede andere. Wir fürchten, sie wird von der Politik nicht einmal ernst genommen. Denn anders ist dieser laxe Umgang mit einer Volkskrankheit kaum zu erklären.

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MOOD-TOUR 2014: Finale in Köln

Mood-Tour-Teilnehmer auf Rädern vor der Kulisse des Kölner Domsut

Heiße Samba-Rhythmen begleiteten am Samstag, den 20.9.2014, den Zieleinlauf der MOOD TOUR in Köln. Vor dem Deutschen Sport-und Olympia-Museum am Rheinufer wurden die zwei Teams samt vielen Mitfahrern von Bettina Busch von der Eckhard Busch-Stiftung begrüßt. Zahlreiche Organisationen boten Informationen rund um das Thema Depression.

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