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In diesem viel besprochenen Buch schildert der niederländische Psychiater Piet C. Kuiper auf beklemmende Weise eine schwere Depression, die ihn in eine tiefe Lebenskrise stürzte und seine Einweisung in eine Klinik notwendig machte. All sein Wissen über seelische Störungen versagte vor seiner eigenen Erkrankung. Nach seiner Genesung schrieb er dieses einmalige Dokument nieder, das zu einem Bestseller geworden ist. »Seine größte Intensität gewinnt Kuipers Bericht bei der Schilderung jener Schuldhölle, in der er während seiner Krankheit unterzugehen drohte. Das Zentralkapitel Im tiefen Abgrund ist eine auch schriftstellerisch unerhörte Innenansicht der Hölle aus der Sicht der Depression.«
Meinung der DDL: Dass ein Psychiater seine Depression aus fachlicher und betroffener Sicht in einem Buch vereinen kann, ist eine Seltenheit, aber genau das, was Not tut. Die Erkenntnis des Autors, dass er als behandelnder Psychiater nicht annähernd begriff, was eine Depresssion überhaupt ist und dies erst durch die eigene Erkrankung erkannte, spiegelt wider, wie unverstanden diese Krankheit ist. Das Buch ist schon etwas älter und schildert den Stand der Psychiatrie in den Niederlanden vor etwa 20 Jahren.

Andrew Solomon ist depressiv und muss täglich zwölf verschiedene Tabeletten schlucken. Er hat schwere Zusammenbrüche hinter sich, ist aber soweit stabilisiert, dass er wieder schreiben kann. Ergebnis seiner jahrelangen Recherche und Beschäftigung mit dem Phänomen Depression, ist dieses Werk ein ungewöhnliches Buch, in dem er sowohl eine Reise in die eigene Innenwelt unternimmt, als auch die psychologischen, medizinischen, gesellschaftlichen, historischen und anthropologischen Fassetten dieser Krankheit auf sehr intelligente Weise betrachtet.

»Ein sehr empfehlenswertes Buch, das es ermöglicht, Depression anders zu begreifen!« (Psych. Pflege Heute, Hilde Schädle-Deiniger )
Ein Betroffener macht Mut – Glückliches Leben nach der Depression
18 Jahre litt Holger Reiners unter schwersten Depressionen. Heute ist er geheilt, aber die Krankheit wird ihn nie ganz loslassen. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Krankheitserleben und das eigene erfahrene Leid weiß er, dass es neben dem Schrecken der Depression, neben der Bedrückung und dem Schmerz auch irgendwann wieder ein Leben voller Elan, Glück, Zufriedenheit und Zuversicht geben kann.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Ulrich Hegerl, „Kompetenznetz Depression“.

Der von Depressionen betroffene Architekt und Autor Holger Reiners schildert seine Lebensgeschichte mit der Depression und seinen Weg aus der Krankheit. In der Reflexion zur Entstehung seiner Depression deckt Reiners die Problematik der „Lebensillusion“ auf.

Holger Reiners litt viele Jahre selbst unter schwersten Depressionen. Heute weiß er, was Betroffene wirklich brauchen: im Akutfall einen Arzt oder Therapeuten, der den Depressiven in die Selbstverantwortung begleitet, mit der schweren Erkrankung vorurteilsfrei umgeht und dem Patienten nicht wertvolle Jahre seiner Lebenszeit stiehlt. Daneben ist Eigeninitiative gefragt. Wie diese aussehen kann, zeigt Holger Reiners überzeugend anhand seiner eigenen Erfahrung.

Ein Mann und eine Frau, beide tätig in der Medienbranche, sind wortgewandt und erfahren in öffentlichen Auftritten. Der Mann ist ein beliebter Radiomoderator, die Frau arbeitet vorwiegend als Moderatorin, Filmemacherin und Sprecherin für das Fernsehen. Beide haben Erfolg. Und beide leiden unter Depressionen. Mit einem TV-Auftritt, in dem er sich zu seiner Krankheit bekennt, lößt der Radiomoderator eine große Welle der Sympathie in der Öffentlichkeit und ein Aufatmen bei vielen Leidensgenossen aus. Das Buch zeichnet auf emotional packende Art die Geschichte der beiden Journalisten nach und wird ergänzt durch fachlich kompetente Kommentare des Psychiaters Prof. Dr. Daniel Hell. Im fachlichen Teil werden die verschiedenen Ursachen, die zu Depressionen führen, dargestellt, der neueste Stand der Forschung erläutert und Therapieformen ausführlich geschildert.

Ganz plötzlich war sie da. Beim Großeinkauf in einem Supermarkt begegnet Andrea Hesse zum erstenmal diesem zunächst diffusen Gefühl: Angst, vermischt mit Niedergeschlagenheit. Es wird nicht besser, es ist keine vorübergehende Verstimmung. - Diagnose: Depression, ein Dauerzustand. Eine Betroffene sucht jenseits versprochener Hilfe durch Medikamente weiter und gibt ihre Erfahrungen mit (alternativen) Heilmethoden wider. Ihr Weg hat sie weitergebracht, sie fühlt sich heute wohl. In diesem Buch zeigt sie, wie es gelingen kann, auch die Zwischentöne im Leben zu integrieren.

Ein Trost für Betroffene und ein wunderbarer Weg für Angehörige und Freunde, ins Gespräch zu kommen
Ein schwarzer Hund läuft durch dieses Buch, von Seite zu Seite wird er größer, irgendwann ist er riesig, am Ende jedoch sitzt er brav und klein an der Leine: Der schwarze Hund, das ist die Depression, die Matthew Johnstone viele Jahre begleitete. In einer berührenden Bildergeschichte erzählt er davon, wie sie ihn fast umgebracht hätte und wie er es schließlich schaffte,sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien. Der schwarze Hund späht um die Ecke. Er legt sich einem auf die Brust und beherrscht die Gedanken. Er sitzt im Kopf und zerfetzt die Erinnerungen. Er lungert daneben, wenn man sich sinnlos betrinkt: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und nie die Hoffnung zu verlieren.

Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten hat oder noch leidet am schwarzen Hund , wie sie in diesem Büchlein heißt. Matthew Johnstone war selbst über viele Jahre betroffen, seine Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt. Mit dem schwarzen Hund leben hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden. Die Johnstones haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.