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DDL startet Plakataktion für Hausärzte

Deutsche DepressionsLiga will mehr Betroffene in Behandlung bringen
 

Auch heute noch bleibt ein Großteil der depressiven Erkrankungen unerkannt und dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen sind psychische Erkrankungen allgemein tabuisiert und werden stigmatisiert, zum anderen erkennen die Betroffenen häufig nicht, dass ihre Beschwerden psychischer Natur sind. Ein gezieltes Gespräch zwischen Arzt und Patient kommt daher sehr oft nicht zustande und die zugrunde liegende Depression bleibt unerkannt.

Eine frühzeitige Erkennung wäre aber für den weiteren Krankheitsverlauf entscheidend. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kommt es schnell zu komplizierten und langwierigen Verläufen, die viel Leid und hohe Kosten verursachen.

Die Deutsche DepressionLiga e.V. hat daher mit Unterstützung der DAK Gesundheit, die dieses Projekt im Rahmen der Selbsthilfe nach §20c SGB V fördert, zwei informative Plakate entworfen, die sie Hausärzten für ihre Praxisräume anbietet. Diese Plakate sollen den Besuchern der Praxen erste Informationen über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Depression geben und so möglichst dazu beitragen, dass der Arzt dann auch angesprochen wird. Viele Menschen wissen nicht, dass der Hausarzt auch Anlaufstelle für psychische Erkrankungen sein kann und scheuen gleichzeitig den Gang zum Facharzt. Somit suchen sie sich keine medizinische Hilfe, obwohl es diese gibt und bleiben mit ihren gesundheitlichen Problemen allein.

Die Plakate stehen auch jedem anderen Interessenten zur Verfügung und können hier bestellt werden.

 
 
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