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Ein Klinikaufenthalt kann Ihnen helfen, wenn Sie Ihr Leben einfach nicht mehr schaffen. Sie bewältigen nicht mehr Ihren Alltag, verwahrlosen, Sie sind suizidgefährdet. Ein Klinikaufenthalt bedeutet nun eine radikale Veränderung, eine Tagesstruktur, Zuwendung, Abgeben von Verantwortung, Entlastung. Zugleich ist es das Ziel der Klinik, Sie schnellstmöglich wieder »alltagstauglich« zu machen.
Ein Klinikaufenthalt kann Ihnen auch helfen, weil Sie sich den Ursachen stellen (müssen), die mit Ihrer Erkrankung im Zusammenhang stehen. Sie beschäftigen sich nun täglich und unter fachlicher Begleitung intensiv mit sich selbst und Ihren Gefühlen. Durch Mitpatienten lernen Sie andere Bewältigungsstrategien kennen.
Nicht zuletzt kann unter der Beobachtung in der Klinik eine intensivere medikamentöse Therapie erfolgen. Sowohl Beruhigungsmittel als auch Antidepressiva können in wesentlich höheren Dosen verabreicht werden als in ambulanter Behandlung. Hierbei wird zumeist auch versucht, eine neue wirksame medikamentöse Therapie zu entwickeln. Auch andere spezielle Therapiearten (EKT, besondere Psychotherapiearten) werden nur klinisch angewendet.
Zuletzt aktualisiert am 10.12.2009 von Thomas Müller-Rörich.