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Was kann ich tun, wenn mein Partner seinen Zustand nicht mehr aushält?

Nicht selten neigen die Erkrankten dazu, vorwurfsvoll, ungerecht und überzogen kritisch mit sich selbst und mit anderen umzugehen. Das ist eine Folge der Erkrankung und ist auf einen andauernden Zustand von Zerrissenheit und innerer Verzweiflung zurückzuführen. Da nicht verstanden wird, dass ein krankhafter Prozess dahinter steckt, erlebt der Kranke seinen Zustand zum Teil als von außen verursacht. Schon geringe Reize reichen aus, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Nicht selten beklagt der Kranke alle möglichen Umstände seines  Lebens und beschuldigt sich selbst und andere für seinen Zustand.
Für Angehörige ist es wichtig, sich klarzumachen, dass dieser schwierige Umgang eine Folge der Krankheit ist. Hinweise wie »Das siehst du nur im Moment alles so schwarz, später wirst du deine Meinung ändern können« nehmen den Kranken ernst, teilen aber auch mit, dass man nicht gewillt ist, diese negativ gefärbten Ansichten zu teilen.

Zuletzt aktualisiert am 14.12.2009 von Thomas Müller-Rörich.

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