




Wir wissen, wie sich eine Depression anfühlt –
aus eigener Erfahrung
Depressionen werden in unserem gesellschaftlichen Alltag nur selten als ernsthafte Erkrankung anerkannt und akzeptiert. Deshalb setzen wir uns für Betroffene und ihre Rechte ein.
Wir kämpfen für den Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierung, für angemessene Betreuung – und für die klare Anerkennung seelischer Grundbedürfnisse in unserer Gesellschaft.
Und wir unterstützen und ermutigen Betroffene zu einem achtsamen Umgang mit sich selbst. Denn Heilung beginnt mit dem Wissen: Es kann jede und jeden treffen – als Betroffener bin ich nicht Schuld an meiner Erkrankung.
Aktuelles
„Expedition Depression“ gewinnt Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis
Die Deutsche DepressionsLiga hat gemeinsam mit sagamedia für das von der AOK geförderten Projekt "Expedition Depression" den Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis erhalten. Preisverleihung war am 26.11. im Rahmen des dgppn-Kongress in Berlin.
Stellungnahme der DDL zum 13. Gesetz zur Änderung…
Die Deutsche DepressionsLiga e.V. blickt mit großer Sorge auf die geplanten Ände-rungen im Bereich der Grundsicherung. Aus Sicht von Menschen mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen bergen die Reformvorschläge erhebliche Risiken, sowohl…
Expedition Depression on Tour – das war unsere…
Vom 15. bis 26. September 2025 war unser Roadteam mit dem Bus aus dem Film „Expedition Depression“ unterwegs – quer durch Deutschland, von Brandenburg über Bayern bis nach Niedersachsen. In knapp zwei…
Das war der Thementag Depression 2025
Am 25. Oktober 2025 fand im Rhein-Sieg-Forum in Siegburg der Thementag Depression unter dem Motto „Zurück ins Leben – ein Tag von Betroffenen für Betroffene“ statt. Die Veranstaltung bot einen Tag voller…
Neuer Vorstand der DDL in Siegburg gewählt
Am 26. Oktober 2025 ist in Siegburg im Rahmen der Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand der Deutschen Depressionsliga gewählt worden. Neben bekannten Mitgliedern darf die DDL auch drei neue Gesichter im Vorstand begrüßen.
Neue Selbsthilfengruppe-Datenbank ist online gegangen!
Heute ist die Selbsthilfegruppen-Datenbank online gegangen! Depressionserfahrene Menschen können sich ab sofort über Selbsthilfegruppen in ihrer Nähe informieren. Gruppen können sich selbst eintragen und so ihre Reichweite erhöhen.
Die Selbsthilfegruppen-Datenbank ist online!
Seit dem 15. Oktober ist die neue Selbsthilfegruppen-Datenbank der Deutschen DepressionsLiga e. V. online. Hier finden Betroffene und Angehörige Unterstützung – und Gruppen können sich direkt selbst eintragen. Gemeinsam bauen wir ein…
Run2Sahara – Ein Spendenlauf für die DDL
Von Freiburg bis in die Westsahara – Normans Lauf für die Deutsche DepressionsLiga. 3500 Kilometer zu Fuß und eine wichtige Botschaft: Norman Junker läuft von Freiburg bis nach Westsahara, um auf Depression…
Run2Sahara – Norman Junker läuft 3500 Kilometer zugunsten…
Pressemitteilung: Am 01.10. startet der Run2Sahara. Ein Extremlauf mit einer guten Mission: Norman Junker sammelt auf seinem Weg Spenden für die DDL.
Wie begegnen Ihnen Depressionen?
Ich bin betroffen
Sie sind selbst betroffen von Depressionen? Unter dem Link unten haben wir für Sie einen umfangreichen Ratgeber zusammengestellt – von Betroffenen, für Betroffene. Oder Sie lassen sich Mut machen von unseren Lichtblicken.
Ein nahestehender Mensch ist betroffen
Angehörige, Partner und Freunde sind oft unsicher, wie sie mit Erkrankten am besten umgehen. Hier hilft Aufklärung und die Einsicht, dass auch Menschen im Umfeld manchmal Unterstützung brauchen.
Mitarbeiter sind betroffen
Depressionen machen vor der Arbeitswelt nicht halt. Auch Führungskräfte können erkranken. Für ein gesundes Miteinander zu sorgen, liegt in der Verantwortung der Unternehmen. Wir geben unser Wissen gerne weiter.
Depressionen - oder doch nur ein schlechter Tag?
Ist es nur ein Durchhänger oder doch eine ernsthafte Depression? Wer sich unsicher ist, bekommt erste Anhaltspunkte mit unserem Test.
Lichtblicke
Wer an Depressionen leidet, ist nicht alleine. Über 5 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Und es gibt Geschichten, die Hoffnung machen. Lichtblicke, die davon erzählen, wieviel Mut darin steckt, nicht aufzugeben, neue Wege zu gehen und wieder in die Kraft zu kommen.
Es ist schwierig, aber es lohnt sich:
in Kontakt bleiben und offen bleiben!
Es gibt Menschen, die GUT TUN in den eigenen, sehr dunklen Phasen, in denen man eigentlich nur unter der Bettdecke oder noch weiter weg sein will!
Lasst die Unterstützung dieser Menschen für Euch zu – nutzt sie und schätzt sie wert!
Gaby, Architektin
„Menschen mit Depressionen, das sind für mich keine schwachen, sondern die stärksten Leute, die rumlaufen. Weil für sie jeder Tag ein Kampf ist.“
Torsten Sträter, Autor und Slam-Poet, Kolumnist, Satiriker, Komiker
„Die größten Künstler der Geschichte hatten psychische Probleme. Ich glaube deshalb daran, dass meine eigene Erfahrung und mein Umgang mit der Krankheit paradoxerweise dafür gut war, mein künstlerisches Schaffen zu stärken. Egal wie bedrückend eine Situation ist, durch Farbe wird alles ein Stückchen besser.“
Sarah Louven, Projektmitarbeiterin und Künstlerin
„Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass ich in der Psychiatrie Freunde finden würde.“
Armin Rösl, Journalist und stellvertretender Vorstandsvorsitz der DDL
„Mein Weg raus aus der Dunkelheit begann, als ich die Dame in Schwarz, wie C.G. Jung die Depression beschreibt, nicht mehr abgewiesen sondern hereingebeten habe an meinen Tisch, um zu hören, was sie zu sagen hat.“
Sabine Fröhlich, Krisen- und Trauerbegleiterin
„Immer dachte ich, wenn die Kollegen, mein Arbeitgeber, meine Verwandten und Bekannten es wüssten, würden sie von mir denken, dass ich eine ‚Macke’ habe und vor allem nicht zuverlässig und belastbar bin. Ich selbst habe das ja auch gedacht und in meiner Arbeit fürchtete ich Nachteile für meine Karriere und Respektverlust.“
Doris Schulten, ehemalige Pflegedirektorin
„In der Arbeit mit meiner Verhaltenstherapeutin erarbeitete ich mir, die für mich traumatischen Ereignisse als Zäsur und Chance zu begreifen und mein Leben selbstbestimmt in völlig neue Bahnen zu lenken.“
Daniel R. Schmidt, freier Journalist, Sprecher und Moderator
„2012 stand ich als junge Mutter vor der Entscheidung: aus dem Leben gehen oder bleiben? Ich habe mir Hilfe gesucht und über Jahre innere Heilung erleben dürfen. Heute sende ich Kindern und Eltern das Glück nach Hause.“
Yvonne Heim, Gründerin und Autorin von Lucky Letter
„Meine Depression war nicht nur körperlich, vor allem seelisch und mental fühlbar. Es war ein zutief beängstigendes Gefühl voller Leere und Hoffnungslosigkeit. 1 Jahr später erkrankte ich an Krebs. Und noch heute sage ich, die Depression war schlimmer als die Krebserkrankung. An alle Betroffenen: Es geht vorbei, nicht aufgeben.“
Claudia Löhr
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