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Aktionsbündnis Seelische Gesundheit - Berlin, 9.9.2014: Journalistenworkshop: Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Folgen

Einladung zum Journalistenworkshop - Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihre Folgen – wo beginnt die Stigmatisierung?

Berlin - das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit lädt anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September Journalisten aus NRW zu einem Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und medizinischen Fachleuten nach Düsseldorf ein:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ob Depression, Angststörungen oder Psychosen: Psychische Erkrankungen sind seit Jahren auf dem Vormarsch. In Deutschland sind rund 40 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens einmal von einer psychischen Krise betroffen. Durch die wachsende Bedeutung psychischer Störungen stehen diese auch immer mehr im Fokus der öffentlichen Diskussion und der Medienberichterstattung.

In diesem Zusammenhang gibt es einige Aspekte, die eine genauere Betrachtung erfordern, um eine fachlich fundierte, vorurteilsfreie öffentliche Diskussion über psychische Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten zu führen:

Welchen Vorurteilen begegnen die Betroffenen? Wie gehen Journalisten mit dem Thema um? Wo beginnt ungewollte Stigmatisierung? Was gilt es, vor allem bei der Berichterstattung über Depression und Suizid zu beachten, um Nachahmung zu verhindern?

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte hier praktische Hilfestellung geben. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Medienprojekts laden wir Sie gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bündnis gegen Depression zu einem eintägigen Workshop ein.

Zeit: 9. September 2014, 10.00 – 15:30 Uhr

Ort: Haus der Universität

Schadowplatz 14

Foyer im Erdgeschoss

40212 Düsseldorf

Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem konstruktiven Austausch mit Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Fachleuten für Psychiatrie und Psychotherapie. Referenten sind u.a. Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel und Prof. Dr. med. Tillmann Supprian vom LVR Klinikum Düsseldorf; Thomas Müller-Rörich, Vorsitzender der Deutschen Depressions Liga e.V., Beate Lisofsky vom Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker e.V. sowie die TV-Journalistin Claudia Ruby. Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter www.seelischegesundheit.net

Neben Vorträgen über persönliche Erfahrungen und aktuellen Studienergebnissen wird es genügend Raum für Fragen und Diskussion geben. Ein Diskussionsthema werden sicher die Empfehlungen zur Berichterstattung, die das Aktionsbündnis im Rahmen des Medienprojekts erarbeitet hat und die anlässlich dieses Workshops erstmals vorgestellt werden.

Flyer zum Workshop downloaden

Anmeldung unter:
www.seelischegesundheit.net/journalisten-workshop/online-anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis zum 5. September 2014 verbindlich an. Danach erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Pressekontakt:

Birgit Oehmcke, Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Reinhardtstraße 27 B, 10117 Berlin
Tel. 030 2404 772 14
E-Mail: koordination@seelischegesundheit.net.
Homepage: www.seelischegesundheit.net"

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