• Home
  • Volkskrankheit Depression: Drei von vier schwer Erkrankten werden nicht angemessen versorgt

Volkskrankheit Depression: Drei von vier schwer Erkrankten werden nicht angemessen versorgt

Die DDL zum "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann-Stiftung

75 % der bundesweit an einer schweren Depression erkrankten Menschen erhalten laut "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung keine leitliniengerechte Therapie. Eine der Ursachen dafür ist das regional unterschiedliche Angebot an Psychotherapeuten sowie psychiatrischen und psychosomatischen Fachärzten. Wartezeiten von durchschnittlich 17 Wochen sind keine Besonderheit. Dr. Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung: "Insbesondere schwer Erkrankte benötigen schnelle und angemessene Hilfe. Dafür müssen die Therapieplätze bedarfsgerechter verteilt werden.  Auch neue Versorgungsmodelle können dazu beitragen, die Situation der Patienten zu verbessern."

Die Deutsche DepressionsLiga e.V weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Überbrückung der langen Wartezeiten bis zu einer adäquaten Therapie die bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen mit ihren Hilfsangeboten wie Mail- und Telefonberatung wichtige Unterstützungsarbeit leisten. Als Anlaufstelle für Betroffene leisten sie „erste Hilfe“ und sind oftmals Wegweiser zur weiteren Therapie.

www.depressionsliga.de/Selbsthilfe_bei_Depression.html

Zurück