Erfahrungsberichte

Cover Seelenfinsternis

Seelenfinsternis - Die Depression eines Psychiaters

Piet Kuiper

In diesem Buch schildert der niederländische Psychiater Piet C. Kuiper auf beklemmende Weise seine schwere Depression, die ihn in eine tiefe Lebenskrise stürzte und seine Einweisung in eine Klinik notwendig machte. All sein professionelles Wissen über seelische Störungen versagte vor seiner eigenen Erkrankung.

Dass ein Psychiater seine Depression aus fachlicher und betroffener Sicht in einem Buch vereinen kann, ist eine Seltenheit, aber genau das, was Not tut. Die Erkenntnis des Autors, dass er als behandelnder Psychiater nicht annähernd begriff, was eine Depresssion überhaupt ist und dies erst durch die eigene Erkrankung erkannte, spiegelt wider, wie unverstanden diese Krankheit ist. Das Buch ist schon etwas älter und schildert den Stand der Psychiatrie in den Niederlanden vor etwa 20 Jahren.


Cover Saturns Schatten

Saturns Schatten: Die dunklen Welten der Depression

Andrew Salomon

Andrew Solomon ist depressiv und muss täglich zwölf verschiedene Tabletten schlucken. Er hat schwere Zusammenbrüche hinter sich, ist aber soweit stabilisiert, dass er wieder schreiben kann.

Ergebnis seiner jahrelangen Recherche und Beschäftigung mit dem Phänomen Depression, ist dieses Werk ein ungewöhnliches Buch, in dem er sowohl eine Reise in die eigene Innenwelt unternimmt, als auch die psychologischen, medizinischen, gesellschaftlichen, historischen und anthropologischen Fassetten dieser Krankheit auf sehr intelligente Weise betrachtet.


Cover Mein schwarzer Hund

Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte

Matthew Johnstone

In einer sehr anschaulichen Bildergeschichte erzählt der Autor davon, wie die Depression ihn fast umgebracht hätte und wie er es schließlich schaffte, sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien.

Mit dem schwarzen Hund findet Matthew Johnstone für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und nie die Hoffnung zu verlieren.


Cover Mit dem schwarzen Hund leben

Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren

Matthew und Ainsley Johnstone

Dieses Buch hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden.

Die Autoren haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für das Leben mit der Depression gefunden und treffen mit ihrem Stil einen Ton, der Betroffene und ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.


Cover Die gezähmte Depression

Die gezähmte Depression

Holger Reiners

18 Jahre litt Holger Reiners unter schweren Depressionen. Heute betrachtet er sich als geheilt. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Krankheitserleben und das eigene erfahrene Leid weiß er, dass es neben dem Schrecken der Depression, der Bedrückung und dem Schmerz auch irgendwann wieder ein Leben voller Glück und Zuversicht geben kann.


Cover Das heimatlose Ich

Das heimatlose Ich

Holger Reiners

Der von Depressionen betroffene Architekt und Autor Holger Reiners schildert seine Lebensgeschichte mit der Depression und seinen Weg heraus aus der Krankheit. In der Reflexion zur Entstehung seiner Depression deckt Reiners die Problematik der "Lebensillusion" auf.


Cover Was aus der Depression hilft

Was aus der Depression hilft

Holger Reiners

Holger Reiners litt viele Jahre selbst unter schwersten Depressionen. Er zeigt in diesem Buch auf, wie der Weg aus der Depression heraus gelingen kann. Im Akutfall ist ein Arzt und/oder Therapeut gefragt, der den Depressiven in die Selbstverantwortung begleitet und mit der schweren Erkrankung vorurteilsfrei umgeht. Daneben ist Eigeninitiative des Patienten unverzichtbar. Wie diese aussehen kann, zeigt Holger Reiners hier überzeugend anhand seiner eigenen Erfahrung.


Cover Mittendrin und nicht dabei

Mittendrin und nicht dabei - Mit Depressionen leben lernen

Ruedi Josuran, Verena Hoehne, Daniel Hell

Ruedi Josuran und Verena Hoehne arbeiten beide sehr erfolgreich in der Medienwelt und leiden beide unter Depressionen. Mit einem TV-Auftritt, in dem er sich zu seiner Krankheit bekennt, löst der Radiomoderator eine große Welle der Sympathie in der Öffentlichkeit und ein Aufatmen bei vielen Leidensgenossen aus.

Das Buch zeichnet auf sehr packende Art und Weise die Geschichte der beiden Journalisten nach und wird durch fachlich kompetente Kommentare und Ergänzungen des Psychiaters Prof. Dr. Daniel Hell ergänzt.