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Auszüge aus ethischen und berufsrechtlichen Richtlinien für Psychotherapeuten

 

Psychotherapeuten

- sind zu regelmäßiger Fortbildung verpflichtet

- müssen korrekte Titel und Berufsbezeichnungen führen

- sind zu sorgfältiger diagnostischer Abklärung verpflichtet

- müssen umfassend über die geplante Behandlung aufklären und die Entscheidungsfreiheit und Menschenwürde ihrer Patienten achten

- sollten nur im Rahmen der eigenen Behandlungskompetenz arbeiten

- unterliegen der Schweigepflicht. Sie müssen alle Angaben des Patienten vertraulich behandeln und den Schutz der Daten gewährleisten

- sind verpflichtet, psychotherapeutische Behandlungen zu dokumentieren und die Unterlagen 10 Jahre aufzubewahren

- müssen die Beziehungen zu ihren Patienten professionell und verantwortungsbewusst gestalten

- sexuelle Kontakte zu Patienten und deren nahen Angehörigen sind auch nach Beendigung der Therapie für mindestens ein Jahr unzulässig

Literaturangabe

Hans Morschitzky: Psychotherapie Ratgeber: Ein Wegweiser zur seelischen Gesundheit, 2007 Springer Verlag/Wien

Kategorien

Psychotherapie

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Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.