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Depression im Alter

 

Studien zufolge leidet jeder vierte Mensch über 65 Jahren an einer Depression und in keiner anderen Altersgruppe ist die Suizidrate so hoch. Mehr als die Hälfte aller Altersdepressionen werden nicht diagnostiziert und somit nicht entsprechend behandelt.

Oft werden die Symptome der Depression (z.B. Interessenverlust, sozialer Rückzug und Konzentrationsstörungen) als normaler Alterungsprozess angesehen oder mit einer beginnenden Demenz verwechselt.

Die Ursachen der Depression sind vielfältig:

- Im Alter verringert sich die Produktion von Botenstoffen, so dass es zu einem Ungleichgewicht im Hirnstoffwechsel kommen kann.

- Viele alte Menschen leiden unter körperlichen Erkrankungen (siehe auch Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen bei Parkinson, Depressionen nach einem Schlaganfall) und chronischen Schmerzen. Sie nehmen Medikamente, die als Nebenwirkung Depressionen auslösen können (siehe auch Depression induzierende Arzneimittel).

- Auch zunehmende körperliche und geistige Beeinträchtigungen und Verlusterfahrungen (u.a. Todesfälle im persönlichen Umfeld) können als eine mögliche Depressionsursache gesehen werden.

Die Therapie der Altersdepression richtet sich nach den Auslösern und der Schwere der Symptome. Neben psychotherapeutischer und medikamentöser Therapie kann unter Umständen auch eine Veränderung der Wohnform eine depressionslindernde Wirkung haben.

Literaturangabe

http://www.frauen-depression.de/start/altersdepression.html (Stand März 2015) und Niklewski, Günter, Riecke-Niklewski, Rose, Depressionen überwinden, 5. überarbeitete Auflage, 2010 Stiftung Warentest, Berlin

 

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Depression und besondere Lebenssituation

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