• Home
  • Wissensdatenbank

Depression im Rahmen eines prämenstruellen Syndroms (PMS) / einer prämenstruellen dysphorischen Störung (PDS)

 

Forschungen haben ergeben, dass bis zu 80 Prozent der Frauen unter zyklusabhängigen depressiven Verstimmungen leiden. Bei ca. 20 Prozent sind diese Symptome dermaßen ausgeprägt, dass sie behandelt werden sollten. Manche dieser Frauen sind dann so stark in ihrem täglichen Leben eingeschränkt, wie es sonst nur bei einer schweren Depression der Fall ist.

Da die Beschwerden aber nur wenige Tage andauern, erfüllen sie nicht die Voraussetzungen zur Diagnose einer depressiven Episode.

Die Behandlung mit Hormonen trägt nicht wesentlich zur Besserung des PMS bei, bei manchen Frauen verstärkt eine Hormongabe sogar die depressiven Symptome.

Die Beschwerden scheinen eher mit einem Serotoninmangel kurz vor dem Einsetzung der Regelblutung zusammenzuhängen. Bei hohem Leidensdruck kann daher eine Behandlung mit Antidepressiva sinnvoll sein.

Literaturangabe

Niklewski, Günter Riecke-Niklewski, Rose, Depressionen überwinden, 5. überarbeitete Auflage, 2010 Stiftung Warentest, Berlin

Kategorien

Depression und besondere Lebenssituation

Zurück

Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

Sie können unsere Datenbank nach dem Inhaltsverzeichnis oder nach einer Stichwortsuche durchsuchen. Falls Sie etwas nicht finden, können Sie uns bei der Weiterentwicklung helfen, indem Sie uns Ihr gesuchtes Thema mit diesem Formular mitteilen. Unsere Redaktion kann dann ggfs. die nicht enthaltene Information in die Wissensdatenbank einfügen. Wir können Ihnen aber auf diesem Wege nicht persönlich antworten.

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.