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Depression und Krebs

 

Bisher konnte kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Depressionen, psychischen Belastungen, Persönlichkeitsmerkmalen und der Entstehung von Krebs belegt werden. Allerdings beeinträchtigen Depressionen die Lebensführung und es kommt häufig zu gesteigertem Alkohol- und Tabakkonsum oder anderen gesundheitsgefährdenden Verhaltensweisen, die wiederum als Risikofaktor für Krebs eine Rolle spielen können.

Depressionen können auch als Folge einer Krebserkrankung auftreten. Dies liegt zum einen an den psychischen Belastungen durch Diagnose und kräftezehrende Therapien, zum anderen gibt es erste Hinweise, dass auch Tumore selbst, durch die Produktion bestimmter Botenstoffe, Depressionen auslösen zu können.

Es ist wichtig, die Depression zu behandeln, denn eine zusätzliche Depression verschlechtert auch die Prognose der Krebserkrankung.

Literaturangabe

http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/krankheitsverarbeitung/psyche-und-krebsrisiko.php Stand März 2015

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/krebs-tumoren-loesen-depressionen-aus_aid_400397.html Stand März 2015

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