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Ergotherapie

 

Ergotherapie unterstützt Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind, mit dem Ziel, sie in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit zu stärken. Diese Therapieform wird im Rahmen einer stationären Therapie z.B. als handwerklich/kreative Therapie, als Training lebenspraktischer Fähigkeiten oder auch als kognitives Training am Computer angeboten.

Es gibt aber auch ambulante Ergotherapie. Beim Vorliegen einer psychiatrischen Diagnose, beispielsweise mit Beeinträchtigungen in der Selbstversorgung, der Selbstwahrnehmung, der Alltagsbewältigung oder in der zwischenmenschlichen Interaktion ist eine psychisch-funktionelle Behandlung als Heilmittel mit bis zu 10 Therapieeinheiten pro Verordnung und bis zu 40 Therapieeinheiten insgesamt verordnungsfähig.

Therapieziele können z.B. eine Verbesserung der sozialen Kompetenz, der Konzentration, der Belastungsfähigkeit oder der Tagesstrukturierung sein.

Je nach Ausbildungsschwerpunkt und Zusatzqualifikation des Ergotherapeuten kann in der Ergotherapie auch mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen gearbeitet werden.

Literaturangabe

https://www.dve.info/ergotherapie/definition.html Stand März 2015

http://heilmittelkatalog.de/files/hmk/ergo/kapitel3.htm Stand März 2015

 

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Wissensdatenbank Depression

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