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Familienaufstellung

 

Die Wurzeln der Familienaufstellung liegen im Psychodrama und wurde in seriöser Form schon lange vor den fragwürdigen Auftritten von Bert Hellinger praktiziert.

Familienaufstellungen finden in Gruppen, oft im Rahmen eines Wochenendseminars statt. Manchmal wird dieses Verfahren auch in Kliniken angeboten.

Die Teilnehmer stellen die eigene Familie mithilfe von Stellvertretern für sich selbst und die Familienmitglieder auf. Aus der darauf folgenden Befragung nach den Gedanken und Gefühlen der Teilnehmer in der jeweiligen Position kann die Gesamtproblematik verdeutlicht werden. Durch Veränderungen der Position der Teilnehmer zueinander können die Auswirkungen dieser Veränderung auf das Familiensystem sichtbar gemacht und Lösungsmöglichkeiten für Konflikte gesucht werden.

Die repräsentative Wahrnehmung der Teilnehmer (stellvertretend fürFamilienmitglieder) wird von Kritikern angezweifelt.

In Familienaufstellungen können neue und hilfreiche Einsichten und Erkenntnisse gewonnen werden. Sie setzen eine gewisse psychische Stabilität voraus, sind sicherlich kein Allheilmittel und sollten nicht ohne therapeutische Begleitung und die Möglichkeit einer Nachbetreuung gemacht werden.

Literaturangabe

Kriz, Jürgen, Grundkonzepte der Psychotherapie, 6. vollständig überarbeitete Auflage, 2007 Verlagsgruppe Beltz, Weinheim

http://www.dgsf.org/themen/berufspolitik/hellinger.htm Stand März 2015

Kategorien

Psychotherapie, Psychotherapiemethoden

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Wissensdatenbank Depression

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