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Familientherapie und Systemische Therapie

 

Die Systemische Therapie entstand in den 1950er und 1960er Jahren an verschiedenen Orten unabhängig voneinander und hat viele (Gründer-) Mütter und Väter.

In der Systemischen Therapie wird der einzelne Mensch innerhalb seiner sozialen Beziehungen (Systeme) gesehen, die sein Verhalten prägen.

Im Laufe der Jahre haben sich sowohl die grundlegenden Konzepte der Systemischen Therapie, als auch die therapeutischen Interventionen immer wieder verändert.

In der modernen Systemischen Therapie werden Probleme nicht einzelnen Familienmitgliedern zugeschrieben, sondern als Ausdruck der aktuellen Kommunikations- und Beziehungsbedingungen im System Familie gesehen.

Systemische Therapeuten sehen sich nicht als Experten, die eine Diagnose stellen und eine Lösung vorgeben, sondern sehen ihre Rolle darin, das System Familie bei der Entwicklung neuer Perspektiven für das Zusammenleben zu unterstützen.

Die Therapeuten versuchen die Beziehungsmuster der Familie durch Befragungen und/oder Aufstellungen sichtbar zu machen. Sie stellen die bisherigen Regeln in Frage und unterstützen die Familie bei der Entwicklung und Erprobung neuer Sichtweisen und Kommunikationsregeln.

Systemische Therapien gehören nicht zu den Richtlinienverfahren, werden aber häufi in Beratungsstellen, acer auch in Kliniken (z.B. im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie) angeboten.

Literaturangabe

http://www.dgsf.org/service/was-heisst-systemisch/familientherapie-systemische_therapie.html Stand März 2015

 

Kategorien

Psychotherapie, Psychotherapiemethoden

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