• Home
  • Wissensdatenbank

Inneres Kind

 

Der Begriff „inneres Kind“ ist durch die Bücher von Erika J. Chopich und Margaret Paul bekannt geworden. Dahinter steht die Vorstellung, dass in jedem von uns ein inneres Kind und ein innerer Erwachsener stecken.

Das innere Kind steht für unser „Bauchgefühl“ und die ursprüngliche Instinkte. Das innere Kind ist die kindliche Neugier, die Kreativität und Lebensfreude, aber auch unsere Wut, Angst und Schmerz. Im inneren Kind sind die Gefühle und Erinnerungen aus der Kindheit gespeichert. Sie wirken sich bis heute auf unser Verhalten aus.

Der innere Erwachsene steht für den bewussten Verstand, seine Gefühle sind das Ergebnis seines Denkens. Er ist die Entscheidungsinstanz für unser Handeln.

Der liebevolle Erwachsene übernimmt persönliche Verantwortung für die eigenen Gefühle und unterstützt das emotionale Wachstum.

Der lieblose Erwachsene schützt sich vor den Gefühlen des Kindes. Gesellschaftliche Regeln und Verpflichtungen sind ihm wichtiger, als der Kontakt mit sich selbst. Er macht andere für seine Gefühle verantwortlich.

In der Arbeit mit dem inneren Kind geht es darum die Gefühle des inneren Kinds wahrzunehmen und sie liebevoll in das Erwachsenenleben zu integrieren. Mit dem Modell vom inneren Kind wird in verschiedenen therapeutischen Richtungen gearbeitet.

Literaturangabe

Erika J. Chopich und Margaret Paul: Aussöhnung mit dem inneren Kind, 3. Auflage 2010, Ullstein Buchverlage GmbH

http://beziehungsheilung.de/Iz_Seiten03/beziehungsheilung_inneres_kind_definitionen.html Stand März 2015

Kategorien

Psychotherapie, Psychotherapiemethoden

Zurück

Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

Sie können unsere Datenbank nach dem Inhaltsverzeichnis oder nach einer Stichwortsuche durchsuchen. Falls Sie etwas nicht finden, können Sie uns bei der Weiterentwicklung helfen, indem Sie uns Ihr gesuchtes Thema mit diesem Formular mitteilen. Unsere Redaktion kann dann ggfs. die nicht enthaltene Information in die Wissensdatenbank einfügen. Wir können Ihnen aber auf diesem Wege nicht persönlich antworten.

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.