• Home
  • Wissensdatenbank

Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers

 

Der amerikanische Psychologieprofessor Carl R. Rogers entwickelte in den 1940er und 1950er Jahren die klientenzentrierte Gesprächstherapie.

Der Grundgedanke dieser Therapieform ist, dass jeder Klient (Patient) über die Fähigkeit zu Wachstum, Reife und Selbstverwirklichung verfügt und unter günstigen Bedingungen die Kraft zur selbstständigen Bewältigung seiner Probleme hat.

Rogers betonte die Wichtigkeit von Empathie (einfühlendes Verstehen), Akzeptanz (Wertschätzung) und Kongruenz (Echtheit des Therapeuten) für eine heilsame Beziehung zwischen Therapeut und Klient.

Im geschützten Rahmen der Therapie können die Klienten offen über ihre Probleme sprechen, Gefühle zulassen, neue Erfahrungen erproben und Lösungen entwickeln.

Diese Therapieform gehört nicht zu den Richtlinienverfahren.

Literaturangabe

Morschitzky, Hans, Psychotherapie Ratgeber: Ein Wegweiser zur seelischen Gesundheit, 2007 Springer Verlag/Wien 

Kategorien

Psychotherapie, Psychotherapiemethoden

Zurück

Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

Sie können unsere Datenbank nach dem Inhaltsverzeichnis oder nach einer Stichwortsuche durchsuchen. Falls Sie etwas nicht finden, können Sie uns bei der Weiterentwicklung helfen, indem Sie uns Ihr gesuchtes Thema mit diesem Formular mitteilen. Unsere Redaktion kann dann ggfs. die nicht enthaltene Information in die Wissensdatenbank einfügen. Wir können Ihnen aber auf diesem Wege nicht persönlich antworten.

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.