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Mögliche Hindernisse des Erkrankten sich Hilfe zu suchen

 

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Betroffen keine Hilfe suchen. Einige sind Symptome der Depression, andere werden durch äußere Bedingungen verursacht:

- Hoffnungslosigkeit (Mir kann sowieso keiner helfen)

- Wertlosigkeit

- Angst seine seelischen Probleme offen zu legen

- nicht um Hilfe bitten können

- Scham

- Angst vor Stigmatisierung

- Zweifel am Erfolg von Therapie

- Wartezeiten auf einen Facharzttermin

- Wartelisten der Psychotherapeuten

- Zeitmangel.

Manchmal muss der Leidensdruck erst sehr hoch werden, bevor der Betroffene von sich aus professionelle Hilfe sucht.

Eine Depression ist keine individuelle Angelegenheit, sondern beeinflusst auch das familiäre Umfeld. Daher sollten Angehörige den Betroffenen immer wieder motivieren, sich in Behandlung zu begeben und ihn auf ihre eigenen Grenzen hinweisen.

Eine Zwangsbehandlung ist nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung möglich.

Literaturangabe

Buijssen Huub, Depression - Helfen und sich nicht verlieren, 1. Auflage, 2011 Beltz Verlag, Weinheim und Basel

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Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.