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Psychotherapie-Antrag

Spätestens nach der letzten probatorischen Sitzung stellt der Therapeut einen Antrag auf Kostenübernahme und begründet die Notwendigkeit der Psychotherapie.

Der Antrag enthält Angaben über die aktuellen Beschwerden, deren Ursache, Vorgeschichte und Verlauf, Diagnose, Therapieplan und die Prognose.

In diesem Bericht tauchen keine Daten auf, die auf den Namen oder die Identität des Patienten schließen lassen. Der Bericht wird in einem verschlossenen Umschlag mit einer verschlüsselten Kennnummer zur Krankenkasse geschickt.

Dort wird die Kennnummer notiert und der verschlossene Antrag weiter zum Gutachter geleitet. Der Gutachter teilt seine Entscheidung über den Therapie-Antrag dem Sachbearbeiter unter Angabe der Kennnummer mit.

Ein weiteres Antragsblatt ist mit den persönlichen Daten versehen und vom Versicherten unterschrieben. Dieses verbleibt bei der Krankenkasse und wird nicht zum Gutachter weitergeleitet.

Damit ist sichergestellt, dass die Sachbearbeiter der Krankenkasse nichts über die persönlichen Probleme der Kunden erfahren.

Bei der Beihilfe für Beamte wird diese Trennung nicht so strikt gehandhabt.

Daher befürchten beihilfeberechtigte Patienten manchmal, dass persönliche Informationen dem Arbeitgeber zugänglich werden, auch wenn diese Daten vertraulich behandelt werden müssen.

Bei Ablehnung der Kostenübernahme können die Patienten zusammen mit ihrem Therapeuten Widerspruch einlegen und falls dieser abgelehnt wird, beim Sozialgericht klagen.

 

Literaturangabe

Dr. Ralf Dohrenbusch: Psychotherapie, 3.,vollständig aktualisierte Auflage, 2010 Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf

 

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Psychotherapie

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Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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