• Home
  • Wissensdatenbank

Repetitive transkranielle Magnetstimulation / rTMS

 

Dieses Verfahren wurde ursprünglich für die Diagnostik entwickelt. Erste Studien ließen auf eine Wirksamkeit auch bei therapieresistenten Depressionen schließen und man hoffte in der Magnetstimulation eine Alternative zur Elektrokrampftherapie gefunden zu haben. Diese Hoffnung konnte bisher aber nicht bestätigt werden.

Die Magnetstimulation wird heute vor allem in Forschungskliniken bei jüngeren Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen und Dysthymie angewandt.

Bei der Magnetstimulation wird ein kleines Gebiet in der vorderen linken Hirnhälfte einem starken Magnetfeld ausgesetzt. Durch die Magnetstimulation erhöht sich die Stoffwechselaktivität in diesem Gebiet und man vermutet, dass vermehrt Botenstoffe ausgeschüttet werden.

Die Magnetstimulation gilt als gut verträglich und es ist keine Narkose erforderlich.

Für die Routinebehandlung steht die Magnetstimulation noch nicht zur Verfügung und es gibt noch keine allgemeinen Richtlinien für die Durchführung

Literaturangabe

Niklewski, Günter Riecke-Niklewski, Rose: Depressionen überwinden 5. überarbeitete Auflage, 2010 Stiftung Warentest, Berlin

Kategorien

Andere Therapieformen

Zurück

Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

Sie können unsere Datenbank nach dem Inhaltsverzeichnis oder nach einer Stichwortsuche durchsuchen. Falls Sie etwas nicht finden, können Sie uns bei der Weiterentwicklung helfen, indem Sie uns Ihr gesuchtes Thema mit diesem Formular mitteilen. Unsere Redaktion kann dann ggfs. die nicht enthaltene Information in die Wissensdatenbank einfügen. Wir können Ihnen aber auf diesem Wege nicht persönlich antworten.

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.