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Tiefenhirnstimulation / Deep brain stimulation / DBS

 

Die tiefe Hirnstimulation als Therapiemöglichkeit der Depression befindet sich noch im experimentellen Stadion. Dieses Verfahren wird in der Parkinsontherapie eingesetzt und dabei fiel die Stimmungsaufhellung der Patienten auf, die zusätzlich unter depressiven Symptomen litten.

Bei dem Verfahren werden zwei Elektroden beidseitig ins Gehirn implantiert. Mit Hilfe eines Hirnschrittmachers wird dann der Nucleus accumbens (ein Teil des Belohnungszentrums) mit schwachen, nicht wahrnehmbaren Stromreizen stimuliert.

In Studien zeigte sich bei mehr als 85 Prozent der bisher therapieresistenten Patienten eine deutlich Besserung der Beschwerden.

Die tiefe Hirnstimulation als Therapie der Depression wird bisher nur im Rahmen von Studien an Expertenzentren angeboten.

Literaturangabe

http://www.ukb.uni-bonn.de/quick2web/internet/internet.nsf/vwWebPagesByID/B0B3219F604F359DC1257B440035C143 Stand März 2015

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