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Unterstützung während der Therapie

 

Bei einer Therapie mit Antidepressiva können bis zu 6 Wochen bis zum vollen Wirkungseintritt vergehen, Nebenwirkungen treten jedoch unter Umständen sofort auf.

Manchmal erweist sich das erste Medikament als unwirksam und weitere müssen ausprobiert werden, bis das richtige in der passenden Dosierung gefunden ist.

Auch die Entscheidung für eine Psychotherapie erfordert Mut. Es ist für viele Betroffene sehr schwer, einem fremden Menschen ihre Gedanken und Gefühle zu offenbaren. Und selbst wenn die Betroffenen sich zu einer Psychotherapie durchgerungen haben, werden sie oft mit langen Wartelisten konfrontiert.

Selbst wenn die Chemie zwischen Patient und Therapeut stimmt, kann es vorkommen, dass es dem Betroffenen während einer Psychotherapie vorübergehend schlechter geht.

Ein häufiges Symptom der Depression ist die Hoffnungslosigkeit. Vielen Betroffenen fehlt es an Durchhaltevermögen, wenn die ersten Bemühungen mitAntidepressiva oder Psychotherapie keinen Erfolg zeigen. Gut informierte Angehörige können den Betroffenen dann über die Zusammenhänge informieren und Mut zusprechen.

Literaturangabe

Buijssen Huub, Depression - Helfen und sich nicht verlieren, 1. Auflage, 2011 Beltz Verlag, Weinheim und Basel

Hegerl Ulrich, Althaus David, Reiners Holger, Das Rätsel Depression – Eine Krankheit wird entschlüsselt, 2. Auflage, 2006 Verlag C.H.Beck, München

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Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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