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Verliebt in den Therapeuten

 

Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich Patienten in ihre Therapeuten verlieben.

Wenn dieses Gefühl über ein leichtes „Verliebtsein“ hinausgeht und die eigentlichen Probleme dadurch in den Hintergrund gedrängt werden, können in der Therapie keine weiteren Fortschritte erreicht werden.

Deshalb ist es wichtig, diese Gefühle anzusprechen. Es wird dann schnell deutlich, dass diese Liebe nicht erwidert wird und es ergibt sich daraus die Chance, zu schauen, wie es dazu gekommen ist, ob sich da evtl. alte Muster wiederholen.

Wenn es absolut nicht möglich sein sollte, darüber zu sprechen, macht es eher Sinn, die Therapie für einige Monate zu unterbrechen oder zu beenden.

Ein Therapeut, der während der Therapie einen sexuellen Kontakt zum Patienten aufnimmt, macht sich strafbar. Siehe auch Psychotherapeut: Vorsicht geboten!

Literaturangabe

Wolfgang Siegel: Tut mein Therapeut mir gut? 2003 Kreuz Verlag, Stuttgart, Zürich

Kategorien

Psychotherapie

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Wissensdatenbank Depression

Unsere Wissensdatenbank soll Ihnen helfen, genau die Information zu finden, die Sie im Zusammenhang mit Depressionen benötigen. Durch viele Literaturhinweise und Quellenangaben können Sie außerdem noch weiter recherchieren. Dieses Informationsangebot wird von unserer Redaktion laufend ergänzt und aktualisiert. Die Thematik rund um die Depression ist sehr umfangreich, weil sie neben medizinischen auch soziale Aspekte betrifft. Wir haben deshalb zwölf Kategorien entwickelt, in denen Sie gezielt suchen können.

Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer Wissensdatenbank bestmöglich in Ihrer Suche nach Informationen unterstützen können.

Dieses Projekt konnte mit der großzügigen Unterstützung der KKH-Kaufmännische Krankenkasse realisiert werden. Für die Inhalte der Wissensdatenbank übernimmt die KKH-Kaufmännische Krankenkasse keine Gewähr.