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Welche Therapieform - Gegenüberstellung häufiger Therapiemethoden

 

Verhaltenstherapie

Tiefenpsychologische Therapie

Psychoanalyse

Systemische Therapie

In der Regel ein Termin pro Woche

In der Regel 1-2 Termine pro Woche

In der Regel 2-3 Sitzungen pro Woche

Termine in größeren Abständen (z.B. monatlich)

Sitzend im Gespräch, aber auch Rollenspiele oder Expositionen bei Angst- und Zwangserkrankungen

Sitzend im Gespräch

Häufig liegend ohne Blickkontakt zum Therapeuten

Sitzend, aber auch Aufstellungen des Systems

Ziel:

Verbesserung der Symptome,

Hilfe zur Selbsthilfe,

systematischer Lern- und Veränderungsprozess

Ziel:

Verbesserung der Symptome, Einsicht in innere Konflikte und Verbesserung der Bewältigungsmöglichkeiten

Ziel:

Symptomfreiheit durch Nachreifung bzw. Veränderung der Persönlichkeit

Ziel:

Auflösung des Problemsystems durch Veränderung der Regeln und Muster

Arbeitsweise:

Vereinbarung von Therapiezielen,

Bewältigung konkreter Probleme und aktueller Symptome,

Handlungsanleitungen und Hausaufgaben

Arbeitsweise:

Bearbeitung eines aktuellen Konflikts mit Bezug zu einem Grundkonflikt der Kindheit,

zwischenmenschliche Probleme werden in der Beziehung zwischen Patient und Therapeut bearbeitet

Arbeitsweise:

Bearbeitung tiefliegender Probleme und frühkindlicher Störungen durch die Übertragungsbeziehung zum Therapeuten

Arbeitsweise:

Bisherige Beziehungsmuster werden sichtbar gemacht und in Frage gestellt,

neue Sichtweisen und Regeln werden entwickelt und ausprobiert

Versucht das Problem durch Handeln zu verändern oder zu lösen

Versucht das Problem gedanklich zu klären und zu verstehen

Strebt eine Änderung der Kommunikationsregeln im System an

Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen bis maximal 80 Sitzungen.

Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen bis maximal 100 Sitzungen.

Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen bis maximal 300 Sitzungen.

Wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, aber manchmal in Beratungsstellen oder Kliniken angeboten.

 

Literaturangabe

Morschitzky, Hans: Psychotherapie Ratgeber: Ein Wegweiser zur seelischen Gesundheit, 2007 Springer Verlag Wien

Dr. Ralf Dohrenbusch: Psychotherapie, 3.vollständig aktualisierte Auflage, 2010 Verbraucherzentrale NRW Düsseldorf

Kategorien

Psychotherapie, Psychotherapiemethoden

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Wissensdatenbank Depression

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Bedenken Sie bitte, dass diese Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen von uns erstellt wurden, in Einzelfällen aber auch umstritten oder unvollständig sein können. Für Aussagen in verlinkten Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung. Fällen Sie wichtige Entscheidungen bitte immer nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und/oder Therapeuten!

Die von uns angegebenen Dosierungen der einzelnen Medikamente entsprechen den Empfehlungen für die ambulante Therapie, die vom Arzt verordnete Dosis kann jedoch im Einzelfall davon abweichen. Besonders im stationären Setting werden des öfteren deutlich höhere Dosierungen verordnet.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß den Richtlinienverfahren für Psychotherapie die Kosten für die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Psychotherapeuten arbeiten jedoch häufig nicht "methodenrein", sondern binden Elemente aus anderen Therapieformen in ihr Behandlungskonzept ein.

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