Deutsche DepressionsLiga unterstützt Petition gegen Rasterpsychotherapie

Die Deutsche DepressionsLiga unterstützt die von Vereinsmitglied Uwe Hauck initiierte Petition gegen die von der Bundesregierung geplante Rastertherapie. Er schreibt: "Als Betroffener weiß ich, psychische Erkrankungen sind in ihrer Ausprägung und Behandlung sehr individuell und eine Festlegung von festen Therapiestunden für bestimmte Krankheitsbilder kontraproduktiv bzw. gefährlich. Es erschwert die Heilung und Hilfe für Betroffene und bringt sie damit unnötig in Gefahr."

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Deutsche DepressionsLiga ist gegen die von der Bundesregierung geplante "Raster-Therapie" von psychisch kranken Menschen

Auch die Deutsche DepressionsLiga kritisiert die geplante "Raster-Therapie"! Wir sind erstaunt und schockiert, wie die Bundesregierung mit einem Handstreich einen derartig einschneidenden Eingriff in die Behandlung von psychisch Erkrankten plant.

DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke: „Gerade bei Menschen, die unter einer Depression leiden, ist das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse des erkrankten Menschen und das Vertrauensverhältnis zwischen Patient*innen und Therapeut*innen absolut erfolgsentscheidend für eine wirksame Therapie. Politiker*innen müssen begreifen, dass eine Psychotherapie vielschichtiger und anspruchsvoller ist als ein Gipsverband bei einem Knochenbruch“

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Erschöpfungsdepression: Wer gefährdet ist und was hilft

Für den Zustand totaler geistiger Erschöpfung gibt es viele Begriffe, darunter Burnout, Erschöpfungsdepression und Depression. Doch wie unterscheiden sie sich? Viele Depressionsexperten sind überzeugt: "Burnout" ist nichts anderes als eine Depression. Eine Erschöpfungsdepression. "Burnout ist der ‚angenehme‘ Begriff für das gleiche Krankheitsbild. Ein Burnout ist in unserer Gesellschaft anerkannt. Er ist mit Anstrengung, beruflichem Einsatz und Leistung assoziiert. Eine Depression hingegen verknüpfen viele leider immer noch mit Schwäche", sagt Waltraud Rinke, Vorsitzende der Deutschen DepressionsLiga e. V. im Interview mit Ann-Kathrin Landzettel.

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Nora Tschirner: “Ich hatte schon lange den Plan, über meine Depression zu sprechen”

DDL-Vorstandsmitglied und -Sprecher Armin Rösl ist hauptberuflich Redakteur bei der Mediengruppe Münchner Merkur/tz. Er hat sich mit der Schauspielerin Nora Tschirner zum Online-Interview getroffen und mit ihr über ihre eigene Depressionserfahrung zu reden. Beide, Rösl und Tschirner, waren vor rund zehn Jahren unabhängig voneinander wegen Depression in klinischer Behandlung. Beide reden offen über ihre Erfahrungen und darüber, dass sich in der Gesellschaft und Politik noch vieles ändern muss, damit die als „Volkskrankheit“ bezeichnete Depression tatsächlich als solche behandelt wird. Und Betroffene keine Angst und Scham mehr zu haben brauchen. Zum Stigma, das der Depression immer noch anhaftet, sagt Nora Tschirner: „Es ist der Wahnsinn und das Stigma im Quadrat.“

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