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Teilnehmer gesucht – aktuelle Studien und Umfragen

Häufig erhalten wir eine Bitte um Veröffentlichung oder Weiterleitung einer Studie/Umfrage zu psychischen Erkrankungen. Wir kommen diesen Anliegen meistens nach, untenstehend finden Sie eine Auflistung der aktuellen Studienanfragen. 

Erhebungen aller Art sorgen für eine bessere Aufklärung, wir freuen uns daher, wenn Sie daran teilnehmen!


Universität zu Köln: Online-Befragung "Mittendrin oder nur dabei? Arbeiten mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen"

6.12.2019

Online-Umfrage Mittendrin

Am Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln wird eine anonyme Online-Befragung durchgeführt, in der es um die „gefühlte“ Inklusion von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Arbeitsleben in Deutschland geht.

Themen der Studie sind:

  • Erleben sich Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen als ebenso wertgeschätzt am Arbeitsplatz wie ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Beeinträchtigung?
  • Können sie im Job ‚sie selbst‘ sein? Oder haben viele eher das Gefühl, sich verstellen zu müssen?
  • Wie fühlen sich Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in ihrem Team? Welche Auswirkungen hat das auf sie?
  • Und was brauchen sie, damit es besser wird?

Es geht also um die psychologische Seite der Inklusion.

Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eine sehr wichtige Zielgruppe, da diese Erkrankungen auf den ersten Blick oft nicht sichtbar und mit vielen Vorurteilen behaftet sind. Betroffene stehen daher im Arbeitsleben vor ganz besonderen Herausforderungen und wir wünschen uns sehr, dass Ihre Stimmen in der Befragung Gewicht bekommen.

Zielgruppe sind alle Personen über 18 Jahre, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens 18h/Woche) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind, die Sie im Alltag mehr als nur geringfügig einschränken.

Die Befragung dauert ca. 15-25 Minuten und kann am PC, Laptop, Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. Selbstverständlich werden alle TeilnehmerInnen – falls gewünscht – über die Ergebnisse informiert. Ein positives Votum der Ethikkommission der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln liegt selbstverständlich vor.

Weiteren Informationen und Teilnahmelink (inkl. Teilnehmerinformationen):
http://mittendrin.uni-koeln.de/


Klinikum Essen: Studie zur Ganzkörperhyperthermie

8.11.2019

Das Klinikum Essen-Mitte sucht Teinehmer*innen für eine Ganzkörperhyperthermie-Studie unter der Leitung von Herrn Prof. Schäfer, Chefarzt der Psychiatrie.

Die Studie richtet sich an Menschen mit Depressionserkrankung, die ein alternatives Therapiekonzept ausprobieren möchten. Durch eine zweimalige Ganzkörperwärmebehandlung wird versucht, die Symptome der Betroffenen zu verbessern und einen stimmungsaufhellenden Effekt zu erzielen. Zusätzlich sollen gewisse Immunparameter im Blut gemessen werden, die mögliche Effekte der Therapie auf die Aktivität des Immunsystems anzeigen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Studie.


Universitätsmedizin Göttingen: Studie zur Trankskraniellen Magnetstimulation

30.10.2019

Für eine Studie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) werden Patient*innen mit einer Depression gesucht, die auf eine Therapie mit konventionellen Antidepressiva nicht ausreichend ansprechen. Es geht um die Behandlung mittelschwerer bis schwerer Depressionen mittels repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS).

Die rTMS ist ein etabliertes, nicht-invasives Verfahren zur Stimulation von Hirnregionen durch Magnetfelder, das bei Patienten seit Jahren sicher angewandt wird. Dabei wird die Aktivität des Gehirns von außen (nicht-invasiv) durch den Schädel (transkraniell) durch ein mehrfach ausgelöstes (repetitiv) Magnetfeld manipuliert. Eine antidepressive Wirkung wurde schon bei einer rTMS-Behandlung nachgewiesen, aber es ist davon auszugehen, dass die Wirkung erhöht werden könnte, wenn die Behandlung besser auf den Patienten abgestimmt würde.

Bei dieser Studie soll die Wirkung der rTMS mittels bildgebender Verfahren untersucht und ein verbessertes Verfahren mit erhöhter Wirksamkeit gegenüber depressiven Erkrankungen entwickelt werden.

Voraussetzungen für die Teilnahme: Depression (mittelschwer oder schwer), zwischen 18 und 60 Jahre alt, kein Drogenkonsum, keine Epilepsie, keine anderen psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen, keine Metallteile im Kopf, keine schwangeren oder stillenden Frauen.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel im Göttinger Tagblatt:

www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Studien-an-Uni-Goettingen-Wege-aus-der-Depression

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Studie.

Bei Interesse oder wenn Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an:

Tracy Erwin-Grabner

E-Mail: tracy.erwin-grabner@med.uni-goettingen.de

Telefon: 0551-39-20696 oder 39-10810

Labor für Systemische Neurowissenschaften und Bildgebung in der Psychiatrie (SNIP)

Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen


Uniklinik Bonn: Studie zur Trankskraniellen Magnetstimulation

21.08.2019

Die Abteilung für Medizinische Psychologie in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Bonn führt aktuell zwei Depressions-Studien durch.

Untersucht werden soll die Wirksamkeit von Verfahren der "repetitiven Magnetstimulation" (rTMS), um einerseits die neurobiologischen Grundlagen der therapeutischen Wirkung und andererseits die Wirksamkeit bei Patient*innen, die noch keine Medikamente gegen die Depressionserkrankung genommen haben, zu erforschen.

In beiden Studien kommt das rTMS-Verfahren zum Einsatz - eine Behandlung, bei der durch eine an den Kopf gehaltene Magnetspule gezielt die Gehirnaktivität verändert werden soll.

Teilnehmen können Patient*innen im Alter von 18 bis 60 Jahren, deren Erkrankung auf bisherige Therapien nicht angesprochen hat oder die bisher keine Medikamente gegen Depression genommen haben. Sie sollten mindestens seit vier Wochen bis maximal fünf Jahren unter einer mittelgradigen oder schweren Depression leiden, keine neurologischen Vorerkrankungen, keinen Herzschrittmacher und kein Metall im oder am Körper sowie mit Blick auf das MRT keine Angst vor engen Räumen haben.

Unter folgendem Link finden Sie den Flyer der Studie und eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums: (https://ukbnewsroom.de/mit-magnetspule-gegen-die-spirale-negativer-gefuehle/)

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:

Maximilian Kiebs B.A., B.S., M.S.

University of Bonn
Sigmund-Freud-Str. 25
53105 Bonn, Germany

Office: +49 (0)228 287 19710
Front Office (Mrs. Bittig): +49 (0)228 287 19124 (Tel), +49 (0)228 287 19125 (Fax)

E-mail: m.kiebs@ukbonn.de