Kurzvorstellung der Deutschen DepressionsLiga e.V.

Die Deutsche DepressionsLiga e.V. ist eine bundesweit aktive Patientenvertretung für an Depressionen erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst von der Krankheit Depression betroffen oder deren Angehörige sind. Wer nicht zu diesem Personenkreis gehört, hat die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft.

Der Vorstand und die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich an ihren Zielen Aufklärung und Entstigmatisierung, an Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und an der Vertretung der Interessen Depressiver gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Dabei wird stets auf Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie oder sonstigen Interessengruppen geachtet, diese ist auch in der Satzung festgeschrieben.

Die Arbeit an den Projekten findet innerhalb des Vorstands und in Arbeitsgruppen mit engagierten Mitgliedern statt.

Die DDL ist als gemeinnützig anerkannt und finanziert sich durch eine Grundförderung der GKV-Gemeinschaftsförderung, sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen.

Die DDL hat derzeit ca. 870 Mitglieder (Stand Mai 2020).

Die Vision:
Eine vertrauensfördernde Lebens- und Arbeitswelt, in der seelischem Befinden mit Achtsamkeit begegnet wird.

Die Mission:
Wir stärken Betroffene und setzen uns für ihre Rechte ein.

  • Wir verlangen die Berücksichtigung psychischer Grundbedürfnisse in der Gesellschaft.
  • Wir kämpfen gegen Stigmata und für den Abbau von gesellschaftlichen Vorurteilen und Barrieren.
  • Wir ermutigen zu einem achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen.
  • Wir fordern eine angemessene gesundheitliche Versorgung und Unterstützung.
  • Wir beraten andere Fachleute und Entscheidungsträger.

Denn: als Depressionserfahrene sind wir Experten in eigener Sache.